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Alles was wir opfern mussten...

Die Familie Hemidi moechte aus Syrien fliehen, doch dafuer brauchen sie Geld, welches sie nicht haben. Der Vater und die Mutter machen alles damit ihre Kinder gesund und am Leben bleiben. Daher arbeiten sie Tag und Nacht, um genügend Geld für ihre Flucht zu verdienen.
Letztendlich gelingt es ihnen. Doch die Familie besteht aus 5 Personen, jedoch gibt es nur Platz für 4 Personen im Fluchtwagen. Das aelteste Kind bleibt in Syrien, weil der junge Mann im Krieg kaempfen und sein Zuhause zurueckgewinnen moechte. Somit koennte er am Kriegsende mit seiner Familie friedlich leben. Die Eltern erlauben es ihrem Sohn und fluechten mit den beiden Toechtern.
Der LKW wird gaenzlich von Fluechtlingen besetzt. Auf dem Weg in die Tuerkei, gibt es keine Zwischenfaelle. Doch für 8 Stunden muessen alle Tueren und Lueftungsschaechte verschlossen bleiben, ansonsten wuerde die Fahrt fuer sie hier enden. Aufgrund dessen sterben 5 unschuldige Personen an Sauerstoffmangel, da sie keine Luft bekamen. Eine der Toten ist die Mutter der Familie Hemidi. Nach circa acht Stunden Fahrt duerfen sie wieder bei einer Pause durchatmen, dabei tragen sie die Tote hinaus in die Waelder. Bei herzzerreissenden Schreien der Toechter begraebt der Vater, seine verstorbene Frau.
Sie muessen nun in einem Auto, indem sich dieses Mal jedoch nur 7 Personen befinden. Der Weg fuehrt zur Rettung nach Oesterreich. Sie wissen, es wird lange dauern, bis sie ankommen. Sie haben kaum Nahrung und Wasser. Der Vater hat jedoch ein wenig Geld bei sich und kauft den Kindern eine Kleinigkeit zu essen. Die Kleinste kann ihre Augen vor getrockneten Traenen kaum oeffnen, sie vermisst ihre Mutter und ihren Bruder. Sie begreift nicht, dass ihre Mutter erstickt ist, und denkt, sie haetten sie im Wald schlafend zurueckgelassen. Sie flehte ihren Vater an zurueckzukehren, ihre Mutter zu wecken und sie mitzunehmen. Doch ihr Vater troestet sie, indem er sie ermahnt, ihre Mutter in Ruhe schlafen zu lassen, da sie vom langen Weg erschoepft waere.
Inzwischen lernt der Bruder in Syrien, wie man im Krieg kaempft. Ihm werden Aufgaben erteilt, welche er ohne zu zoegern erledigen muss. Eine der Aufgaben ist, junge Maedchen aus den benachbarten Doerfern zu entfuehren damit diese den Soldaten dienen koennen.
Nachdem ihm diese grauenvollen Taten aufgezwungen werden, wird er dafuer belohnt. Er bekommt ein Maedchen, das wunderschoen ist. Sie hat aber Angst, dass er sie umbringen wird. Der Junge nimmt den Kopf des Maedchens zwischen seine Haende und wischt ihre Traenen weg. Er sagt „ Keine Sorge, ich werde dir nichts Boeses tun“. Ploetzlich stuermen andere Soldaten in die Huette und belaestigen und begrabschen die junge Frau. Der Junge aus der Familie Hemidi beschuetzt sie und die Soldaten ermahnen ihn „Entweder du nimmst sie dir oder wir tun es.“
Dem Jungen bleibt keine andere Wahl. Nach der grausamsten Tat bekommt er wieder eine Aufgabe zugeteilt. Er soll das Maedchen eliminieren. Sie sei nun mehr nutzlos, meinten die Soldaten. Wenn er weiter am Leben bleiben moechte, muesse er gehorchen. Er zieht seine Waffe und sagt zu dem Maedchen „Bitte schließ deine Augen“. Das Maedchen beugt sich seinem Willen und der Soldat drueckt ab. Nach dem Bruchteil einer Sekunde liegt ihr Koerper reglos am Boden. Der verlorene junge Mann zieht mit den Soldaten weiter.
Nach Wochen des Mordes und Terrorisierens kann er seine Schuld nicht mehr ertragen und begeht mit seinem eigenen Gewehr Selbstmord. Seine letzten Worte sind „Vergib mir, Allah“.
Zwischenzeitlich kamen die 3 ueberlebenden Mitglieder der Familie in einer kleinen Huette, in den tuerkischen Bergen unter, wo sie auf ihren Transport nach Oesterreich warten. In der ueberbesetzten Huette bricht in der Nacht ein Feuer aus, wobei der Großteil der Fluechtlinge stirbt, doch die Hemidis hatten Glueck. Nur die aeltere Tochter wurde bei der Brand brutal entstellt. Die Familie wurde schnellstens nach Oesterreich gebracht, wo das einst wunderhuebsche Maedchen aerztliche Hilfe bekam. Von der Familie Hemidi haben nur 3 Mitglieder die Flucht ueberlebt. Obwohl die aelteste Tochter fuer immer gezeichnet wurde, versucht sie das Beste aus ihrer Situation zu machen. Schliesslich erfaehrt der Vater von seinem Onkel, dass sein Sohn im Krieg gefallen ist.
Die nun mehr alleinstehende Familie trauert Tag und Nacht. Doch letztendlich geht das Leben fuer sie weiter. Um etwas Besseres aus ihrem Leben zu machen, muessen sie ihre Vergangenheit hinter sich lassen, und das neue Leben, die neuen Gewohnheiten und die neue Sprache willkommen heissen.

31.1.15 15:03

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