heaven

Dream Stories...

 

Letztes Feedback

Meta



Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Der Traum

Nachdem wir ein romantisches Abendessen hatten, gingen wir schlafen, und mein Mann flüsterte mir ins Ohr „Gute Nacht, Schatz“: Wie jede Nacht schlief ich auf meiner linken Schulter ein. Doch in dieser Nacht geschah etwas, was ich vor 12 Jahren im Alter von 13 Jahren erlebt hatte.

Ich erinnerte mich gut, ich war im Tiefschlaf, ploetzlich wachte ich auf und wanderte barfuss ins Badezimmer, wusch mir das Gesicht und kehrte zurueck ins Bett, dies geschah als ich noch im Alter von 13 Jahren war. Ich hatte Schlafwandelt, seitdem ich alleine im Zimmer geschlafen hatte. Nachdem meine Eltern sich sorgen um mich machten, beschlossen sie, dass ich bei meiner Schwester schlafen soll. Nach einiger Zeit verschwanden meine Schlafstoerungen. Bis zu der Nacht, wo ich wieder an-fing zu schlafwandeln, dies war eine der schlimmsten Naechte in meinem Leben.

Ich traeumte in dieser Nacht. Im Traum sah ich eine Person, die durch mein Haus schlenderte, wobei sie bei einem Messer in der Küche stehen blieb. Dann ging sie direkt in die Kueche, nahm das Messer und begann sich die Haut abzuschaelen. Sie spuerte keinerlei Schmerzen, denn sie lachte dabei, als wuerde sie es geniessen.

Blutend ging sie mit dem Messer in der Hand die Treppe hoch und steuerte direkt in Richtung Schlafzimmer. Sie beobachtete akribisch jeden Winkel des Raumes. Als sie jedoch meinen Ehemann erblickte, hielt sie einen Moment inne und atmete durch. Dann ging sie zur Kommode und öffnete die Sockenschublade. Mit einem langen Strupf band sie meinen Mann ans Bett. Danach setzte sie sich auf ihn und fing an mit dem Messer kleine Schnitte in sein Gesicht zu ritzen. Als er dadurch erwachte, nahm sie die Decke und stopfte sie ihm in dem Mund. Doch es war noch kein Ende in Sicht, die unbekannte Person fuhr mit ihrer Folter fort. Blut spritze überall hin. Mein Mann sass in der Falle und konnte sich nicht wehren. In dem Moment, als sie ueber dem Herzen meines Mannes ausholte, um ihn zu töten, konnte ich keine Sekunde länger zuschauen und wachte auf.

Nach diesem Traum suchte ich Trost bei meinem Mann. Ich schloss die Augen und drehte mich sanft zur Seite. Dann tastete ich das Bett nach meinem Mann ab. Ploetzlich spuerte ich eine warme Fluessigkeit durch meine Finger gleiten und eine schreckliche Ahnung kam mir hoch. Ich oeffnete meine Augen. Vor mich sah ich meinen verblutenden Mann, dessen Augen und Arme nirgendwo aufzufinden waren. Ich fing entsetzt an zu weinen. Mein Mann verstarb spaeter im Krankenhaus.
Nach zwanzig Jahren in dieser Nervenheilanstalt kann ich meinem zweiten Gesicht nicht Verzeihen. Sie heisst Hoa Wief.


*Hoa Wief ist ein mythologischer Dämon der Menschen im Schlaf ihre Gliedmassen schneidet.

28.1.15 21:55

Letzte Einträge: Zitat des tages:

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen